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Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie hier gelandet sind, weil es Probleme zwischen Ihrem Hund und Ihnen gibt, ist sehr groß. ABER: Sie brauchen keine Hundeschule um diese Probleme zu lösen!
Das ist ein Widerspruch zu meinem hier veröffentlichten Angebot, meinen Sie? Nein, denn ich verstehe mich als Übersetzer zwischen Hund und Mensch. Und wenn Sie einmal die Sprache verstanden haben, die Sie mit Ihrem Hund sprechen müssen, brauchen Sie mich nicht mehr.


Vom Rowdy zum Gentleman - Der etwas andere Hundetrainer

Hunde - die besten Freunde der Menschen und doch gibt es oft Probleme mit ihnen. Die TV Kanäle sind voll von Hundenannys und ihren Tipps zur Besserung des hündisch menschlichen Miteinanders. Außerdem gibt es natürlich in jeder Stadt die klassischen Hundeschulen. Deshalb machte ich mir keine großem Gedanken, als ich meinen, im Ausland von der Straße aufgelesenen und nicht ganz einfachen, Mischlingshund Tango mit nach Deutschland nahm und ihn in ein bereits bestehendes Rudel meiner Familie integrieren wollte. Eine Hundeschule hatte sich schnell gefunden, die auch recht zügig durch strenge Befehle, Leine rucken und viele Leckerlies einige Erfolge erzielte. Nur zu Hause funktionierte das Erlernte nicht mehr, sobald der Hundetrainer das Haus verlies. Ständige Konfrontation, Aggressivität und Angriffe zwangen uns, die Hunde voneinander zu trennen. Nach einem Anruf mit der Bitte um Hilfe, reagierte unser Hundetrainer nicht mehr.... Auf der Suche nach Alternativen, trafen wir dann auf unseren "Retter". Der ehemalige Schäfer verstand nach einem kurzen Telefongespräch, dass die Probleme nur vor Ort gelöst werden können und kam wenige Tage später zu einer kostenlosen Schnupperstunde zu uns nach Haus. Ekke Nowack, der als Kind große Angst vor Hunden hatte, hat sich intensiv mit dem Problem meines Hundes befasst und schnell die Lösung gefunden: die Menschen, sprich ich, sind Schuld am Fehlverhalten des Hundes. Da musste ich erstmal schlucken, aber nach einer ausführlichen Erklärung des Hundespezialisten wurde mir schnell bewusst, dass er absolut recht hatte. Nach der Schnupperstunde war klar: wir müssen im Umgang mit den Hunden einiges ändern. Ekke, auf hündisch gibt es kein "Sie", erklärte seine Vorschläge ausführlich und absolut logisch. Am Ende überlies er es uns, welche Vorschläge wir annehmen wollten und ob er wiederkommen sollte.
Klar sollte er!
Und die Hunde? Sie reagierten unglaublich schnell auf den großen grauhaarigen Mann. Dabei brauchte Ekke kaum etwas zu sagen, er imitierte lediglich die Körpersprache der Hunde. Nach nur 3 Samstagen mit dem Schäfer, der 30 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Hunden hat, gab es schon riesige Fortschritte. Am schwierigsten war es, unsere Verhaltensweisen gegenüber den Hunden umzustellen. Doch schon bald hörten die Hunde ohne laute Befehle auf uns und die obligatorische Belohnung mit Leckerlis ist nicht mehr nötig. Mein Problemhund entpuppte sich als Sensibelchen, der nur eine starke Führung brauchte, um seine Angst zu überwinden. Fazit: Die Probleme mit den Vierbeinern entstehen fast ausschließlich im Fehlverhalten der Besitzer, die Menschen müssen hündisch lernen! Da hier nicht genügend Raum ist, eine hündisch Lektion zu erteilen, empfehle ich eine Schnupperstunde mit Ekke Nowack, dem Hundetrainer der wirklich jeden Rowdy zum Gentleman macht!

Sina Gado - Leipzig


Kira und ich

Alles begann vor 2 Jahren, als ich Kira das erste Mal im Tierheim sah. Sie wurde gerade abgegeben und sah so verloren aus. Dies brachte sie auch lautstark zum Ausdruck. Damals war ich 13 Jahre alt. Ich hab mir schon immer einen Hund gewünscht, doch bis jetzt konnte ich meinen Vater nicht überreden. An diesem Tag hab ich es irgendwie doch geschafft. Doch das war eine folgenschwere Entscheidung. Niemals hätte ich für möglich gehalten, wieviel Arbeit ein Hund macht und wieviel Verantwortung es kostete. Ich war so glücklich als ich sie endlich mit nach Hause nehmen durfte. Zu Hause angekommen jaulte sie die ganze Zeit und ich wusste nicht, was mit ihr los war. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von Hunden und das machte sich anscheinend auch bei ihr bemerkbar. Sofort gingen wir zusammen spazieren. Danach brachte ich sie in ihren tollen, großen Zwinger. Der meiner früheren Meinung nach nicht schöner hätte sein können. Jetzt weis ich, dass sie viel lieber bei mir geschlafen hätte. Ihr gefiel er gar nicht, sie jauelte ununterbrochen und ich dachte mir, „Das ist es? Der beste Freund des Menschen wird aus dem Zwinger genommen, zum Gassi gehen ausgeführt und danach wieder eingesperrt.“ Sie tat mir so leid, alleine in ihrem Zwinger. Doch damals wusste ich mir nicht anders zu helfen. Also führte ich diese Methode weiter und somit blieb der Ärger nicht aus. Beim Spazieren gehen ohne Leine ging sie ihre eigenen Wege, rannte fremden Hunden hinterher und war dabei nicht gerade freundlich zu ihnen. Sie bellte die ganze Nacht und dieser Teufelskreis nahm kein Ende. Ich konnte sie überhaupt nicht verstehen. Es war so als würde ich es tagtäglich mit einer Fremden zu tun haben. Das sollte so nicht weiter gehen und deshalb beschloss ich einen Hundetrainer zu holen. Bei meiner Suche stieß ich glücklicherweise auf Herrn Nowack, der zuerst ein ganz anderes Bild vertrat als ich erwartet hätte. Er kam lässig auf unseren Hof geschländert, die Hände in den Taschen. Kira war angebunden und wollte ihn natürlich sofort anspringen und freudig begrüßen, doch er beachtete sie nicht. Er ignorierte sie völlig. Sie fand das wohl gar nicht toll. Doch es hatte den gewünschten Effekt der mich zum nachdenken brachte. Nach dieser ungewöhnlichen Aktion dachte ich, dass wir mit Kira ein Stück spazieren gehen, damit der Hundetrainer einen Eindruck von ihr bekommt. Doch nun kam das nächste das mich erschütterte. Herr Nowack sagte: „So jetzt gehen wir erstmal einen Kaffee trinken.“ Er ließ den Hund wieder links liegen und wir gingen nach drinnen einen Kaffe trinken. Es war draußen ziemlich kalt und den Eindruck, den er in den 2 Minuten gewann, reichte aus, um diesen Hund genau zu charakterisieren. Wir bekamen Dinge gesagt, die uns nicht gerade gefielen. Z.B. das Kira eine „hochgestreichelte" Prinzessin war und versucht bei uns den Boss zu spielen. Sie sehe überhaupt kein Interesse daran, mit mir spazieren zu gehen, denn ich sollte mit ihr spazieren gehen. Er zeigte uns viele Dinge auf, die wir selber gar nicht beachteten. Die wir bisher taten, ohne das wir merkten, wie wir sie dadurch verunsicherten. Sie wurde immer und überall von allen gestreichelt wann sie das wollte. Sie bekam von allen große Aufmerksamkeit und konnte bei mir keinen Schutz finden. Das war auch der Grund, warum sie sich selbst beschützen musste. Zu dieser Zeit war ich wirklich nicht in der Lage für sie ein geeigneter Anführer zu sein. Herr Nowack bot mir an, dass ich ihn jederzeit anrufen durfte, wenn ich eine Frage hatte und wir machten schon bald den nächsten Termin aus für eine weitere Stunde. Ein ganzes Jahr verging bis ich endlich verstand, was er mir mit seiner Philosophie sagen wollte. Ich probierte das ganze Jahr einen Draht zu ihr aufzubauen, durch ihrer Sprache die sie verstand. Ohne dummes „Rumgelaber“ einfach mit meiner Körpersprache. Ein ganzes Jahr dauerte es bis meine Arbeit Früchte trug. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass man mit einem Tier auf so einer Ebene kommunizieren kann. Ich muss ihr nur in die Augen zu schauen und weiß sofort was sie denkt und fühlt. Einzig und alleine über die Augen konnte ich mich mit ihr verständigen und über Gesten, die andere nicht verstanden. Herr Nowack nennt das die „unsichtbare Leine“. Diese Ebene kann jeder mit seinem Hund erreichen, wenn man sich klar wird, dass man ihn nicht „vermenschlichen“ kann und in seiner Sprache mit ihm „reden“ muss. Kira ist nun Reitbegleiter, Familienhund und die beste Freundin die ich je hatte. Das Kira ein Kaukasischer Schäferund ist hab ich noch nicht erwähnt, denn wenn die meisten Trainer auf den Hundeplätzen diesen Namen hörten, verdrehen sie schon die Augen und wollten mit diesem Hund nicht arbeiten. Herr Nowack hat keine rassebedingten Vorurteile und arbeitet mit jedem Hund. Er hat schon Hunde für die Polizei ausgebildet, ein Tierheim geleitet und seine Erfahrungen mit Hunden in früheren Jahren als Schäfer selbst durch Beobachtungen erworben. Ihm habe ich das alles zu verdanken. An dieser Stelle nochmal ein rieseiges Dankeschön und bleib so wie du bist. Ohne dich wäre dieser Hund wieder im Tierheim gelandet oder noch schlimmer.... Leider konnte ich nur einige Punkte seiner Arbeit anschneiden, doch ich stehe gern für weitere Rückfragen zu Verfügung.

Anne Schenk, 16 Jahre


Ekkehard Nowak || Buschmühle 1 || 03253 Doberlug-Kirchhain
Mobil: 0162 598 9164 || Festnetz: 035322 2995
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